Fast 200 der hybriden Strobes tauchen die Awardshow der Extraklasse in gleißendes Licht

 Die inzwischen 36. Auflage des MTV VMA, kürzlich live übertragen aus dem Forum in Inglewood, Kalifornien, hat mal wieder alles Bisherige in den Schattengestellt: Kendrik Lamar, Bruno Mars und The Weeknd als Nominierte für das Video des Jahres führten die Liste der Topstars an, aber auch die Showacts standen in Sachen Glamour und Chic den Preisträgern in nichts nach. Fünf Bühnen standen für Miley Cyrus, Ed Sheeran, Fifth Harmony, Shawn Mendes und DNCE bereit, Superstar P!NK nutzte gar alle fünf Bühnen im Forum für eine atemberaubende Performance.

Kreativer Kopf der gesamten Produktion war in diesem Jahr Ric Lipson von Stufish, als Lichtdesigner agierte erneut Bob Barnhart von 22 Degrees, das technische Inventar lieferte auch in diesem Jahr das Team von PRG.

Ric und Bob hatten für dieses Jahr ein hohes Ziel vor Augen. „Wir wollten den Gästen etwas bieten, was sie so bisher noch nicht in dieser Location gesehen hatten. Wir haben insgesamt über vier Kilometer RGBW LED-Strips verarbeitet, was alleine mehr als 400 Ampere Strom bedeutet“ erklärt Bob, „das war praktisch der Kitt, der die fünf Bühnen optisch zusammenfasste. Aber das war nur ein Teil der Show. Dazu kamen fast 200 der neuen GLP JDC1, 42 impression X4 Bar 20, 12 impression X4 Bar 10 und rund 50 GT-1 Hybriden.“ Die JDC1 Strobes waren dabei praktisch immer im Bild. „Wir haben einige davon in den Trussbögen rechts und links der Bühne und des Auditoriums installiert, weitere JDC1 waren direkt über den Bühnen angebracht und jede Menge davon waren zusätzlich im Hintergrund installiert“ erklärt Bob weiter. „Im Kamerabild geben diese Backlights fantastische Effekte ab, alles glitzert im Gegenlicht.“

Doch damit noch nicht genug. Was es Bob an den JDC1 ebenso angetan hat, ist der Tilt. „Soweit ich weiß, gibt es das bei keiner anderen Lampe in der Art. Es ist einfach ein cooles Feature, um die Aufmerksamkeit des Publikums ganz gezielt auf verschiedene Bereiche zu lenken. Jetzt hier – einen Augenblick später ganz woanders. Ein herkömmliches Strobe flasht nur, aber zusammen mit den Moves wirkt der Effekt echt hypnotisch. Besonders, wenn du jede Menge davon einsetzt, zum Beispiel bei einer kompletten Rückwand oder als Floorlights unter einer durchsichtigen Szenenfläche“, lässt er seinen Ideen freien Lauf.

Ein herkömmliches Strobe flasht nur, aber zusammen mit den Moves wirkt der Effekt echt hypnotisch.

Bob Barnhart
 

Während der Show, und im Laufe der Programmierung, ist auch in diesem Jahr mit Travis Hagenbuch ein weiterer großer Fan des GLP JDC1 im Boot. Travis und Bob arbeiten seit 2015 zusammen bei den MTV VMA und genau wie Bob schätzt Travis die Mischung aus Strobe und Tilt. Und noch mehr – denn auch von der Möglichkeit, das JDC1 als Blinder und Washer zu nutzen, macht er bei der Awardshow intensiven Gebrauch. „Diesen Effekt gab es so einfach noch nicht. Ein Strobe, das gleichzeitig Washlight, Blinder, Pixelbar und Movinglight ist – fantastisch“ so seine Meinung. Auf seiner Wunschliste stünden zudem noch wechselbare Linsen für die Farbsektionen, der sogenannten Plates, des JDC1, „das wäre für solche Einsätze noch das Tüpfelchen auf dem i“.

Natürlich zieht Travis auch den Vergleich zum herkömmlichen Strobe mit einer Entladungslampe. „Da ist das JDC1 einfach unerreicht. Zunächst meint man, man würde den klassischen Look einer Entladungslampe vermissen – aber dann schaust du dir die Strobesektion an und bist im wahrsten Sinne des Worts geflasht. Das JDC1 holt dieses Flair der alten Strobes zurück in die Moderne – und du hast alle Farben in der Hand und musst dich nicht um die ganzen anderen Probleme kümmern, mit denen man sich bei konventionellen Strobes herumschlagen musste. Dazu kommen dann noch all die Features, die es bei einem klassischen Strobe einfach nie gab: Pixelmapping, der Tilt, die Möglichkeit ein Strobe auch mal wie ein Washlight zu nutzen und so weiter. Das ist genau die Kombi, die du für eine angesagte Lichtshow brauchst“, zeigt er sich überzeugt.

Dieser Meinung schließen sich auch die anderen Kollegen aus der Lichtcrew vorbehaltlos an – zum Beispiel Patrick Boozer und Peter Radice, die große Teile der Programmierung auf der ETC Eos T1 übernommen hatten. „Es ist faszinierend, wie schnell man mit den JDC1 zu einem Ergebnis kommt. Die Makros machen dir die Programmierung supereinfach“, ergänzen Patrick und Peter.

So gibt’s am Ende rundum nur zufriedene Gesichter. „Die Produzenten wollten etwas komplett Neues sehen – und das haben wir genauso hinbekommen“, freut sich Bob zusammen mit seiner Crew.

Beteiligt waren:

22 Degrees:

  • Design: Bob Barnhart
  • Regie: Travis Hagenbuch
  • Regieassistenz: Ben Green
  • Koordination: Marie Turner
  • Gaffer: Alen Sisul
  • Best Boy: Chris Lopez
  • Chef der Lichtcrew: John Cox
  • Dimmer / Strom: Ron Murphy
  • LED: Daisy Toledo
  • Assistenten: Dennis Sisul, Chris Roseli, and Adam Hagin
  • Operator: Patrick Boozer

PRG:

  • Regie und Programmierung: Pete Radice
  • Crewchef: Robb Minnotte
  • Technische Leitung: Danny Villa and Erin Anderson
  • Cheflichttechniker: Andrew Gonzales
  • Produktionsleitung: Travis Snyder
  • Management: Tony Ward

Details

Lichtdesigner: Bob Barnhart
Bilder: Stufish Entertainment Architects

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