Lichtdesigner Cosmo Wilson schwört erstmals dem Glühlicht ab und setzt voll auf GLPs X4

 Als AC/DC 2008 auf Black Ice Tour um die Welt reisten, hatte Cosmo Wilson erstmals Berührung mit LED-Scheinwerfern. Wer den renommierten Lichtdesigner kennt, der weiß um seine ganz spezielle Affinität zu Glühlicht und insbesondere zum Klassiker im Rockbusiness, dem PAR-Scheinwerfern. „Aber die impression von GLP haben mich schon damals umgehauen“ gibt er inzwischen zu und erinnert sich gerne an das gigantische Set dieser Tour und die unglaubliche Wirkung der impressions. „Ja, ich war skeptisch, die LED-Technik war ganz am Anfang und ich konnte mir nicht vorstellen, dass aus diesen Lampen etwas rauskommen sollte. Aber dann sah ich zum ersten mal den Beam dieser Dinger und war überwältigt“, so Wilson heute.

Sechs Jahre später schicken sich gerade die Progrock-Ikonen Styx und Foreigner an, auf eine Double Feature Tour zu gehen – und mit dabei sind auch diesmal Cosmo Wilson und jede Menge GLP X4. Bereits im Frühjahr waren Foreigner auf Tour und hatten eine Reihe der bewährten impression RZ120 mit dabei, diesmal setzte Cosmo Wilson noch einen drauf und entschied sich für satte 64 brandneue X4 von GLP. „Ich wollte anfangs sogar noch mehr, die Rede war von 92 dieser Lampen“, so Wilson, „aber diese Anzahl ließ sich letztlich nicht umsetzen. Anders als bei der vorangegangenen Tour, wo wir mit den impression RZ120 das Bandlogo beleuchtet hatten, sind wir diesmal aufs Ganze gegangen. Kein Parlicht mehr – nur noch die X4.“ Für Cosmo Wilson, der seit 1979 mit Foreigner unterwegs ist und seit 1995 deren Lichtdesigner ist, ein mutiger Schritt. „Ich mag den Beam der alten Parcans und ich mag ihren Punch und ich hatte bislang noch keine LED-Lampe gefunden, die mich in dieser Hinsicht überzeugen konnte. Bei einer Industrieveranstaltung in Texas, vor ein paar Monaten, kam ich dann zum ersten Mal mit den X4 von GLP in Berührung und war natürlich skeptisch wie immer. Auf Grund der möglichen Deckenlasten mussten wir die Menge der Lampen drastisch reduzieren und Parcans kamen nicht mehr in Frage – also haben wir nach einer Alternative gesucht. Und was soll ich sagen – ich war sofort hin und weg. In dem Moment, in dem wir zum ersten Mal die X4 hochgefahren haben war mir klar: das ist die erste LED, die Parlicht ersetzt“, so Wilson euphorisch.

Als Wilson kurze Zeit später mit den Planungen für die Foreigner / Styx Tour begann, brachte Wilsons Co-Designer Steve Richards erneut die X4 ins Gespräch und Wilson war sofort überzeugt. „Ich mag die großen Sets, wenn das Lichtrig größer wirkt, als es eigentlich ist – und dafür habe ich bisher immer jede Menge Parcans eingesetzt. Dazu Blinder und 4-Lights, um der Sache Perspektive zu geben. Mit den X4 wollte ich genau so einen Effekt erzeugen und dabei nicht auf die schiere Anzahl an sichtbaren Lampen verzichten. Deshalb auch die Anfangs 92 X4 im Design, aus denen schließlich 64 wurden. Das Set sollte gediegen und klassisch wirken, aber gleichzeitig musste es auch modern sein“ – was gleichermaßen zur Musik und zum Stil der Bands passt und auch den Anforderungen einer modernen Tour genügt. Die Lichtcrew hatte durch den Einsatz der X4 einen deutlich einfacheren Job, das Set erwies sich als deutlich flexibler und nicht zuletzt bleibt der Strombedarf der X4 weit hinter dem einer Parlicht-Show zurück. „Flexibilität war ein weiteres Thema“, wie Wilson noch anmerkt, „denn die beiden Bands nutzen praktisch mehr oder weniger das selbe Set, es sollte allerdings zwei deutlich unterschiedliche Handschriften tragen. Ein paar Special Effects hatte jeder Act dabei, aber etwa 70% des Sets blieb identisch“, so Wilson weiter. Keine einfache Aufgabe für Wilson, seinen Co-Designer Steve Richards und ganz bestimmt auch nicht für Dan „Spot“ Lastovka, der schließlich als Operator mit auf Tour fuhr, während Wilson und Richards bereits an den Vorbereitungen für die anstehende Aerosmith-Europatour waren. „Foreigner sind eine straighte Rockshow mit viel Impact, harten Beams und vielen Blindereffekten“, so Lastovka, „Styx hingegen sind deutlich theatralischer und inszenierter.“ Ein Spagat, den man nur mit wirklich flexiblen Lampen schafft und – da ist sich Cosmo Wilson sicher, „die X4 waren hier genau die richtige Wahl. Es war die richtige Entscheidung, hier auf LED zusetzen und das Ergebnis hätte nicht besser sein können. Die X4 sind die erste LED Lampen, die wirklich mit dem Glühlicht gleichziehen. Der Punch stimmt, der Beam stimmt und es sind wirklich keine einzelnen Lichtpixel mehr, sondern es ist ein homogener Strahl“ so Wilson.

Klingt so, als hätte GLP Cosmo Wilson wirklich überzeugt – und so ist es auch. „Ich denke, ich werde jetzt immer häufiger auf diese Lampen setzen und Zug um Zug meine herkömmlichen Scheinwerfer ersetzen. Und wer weiß, vielleicht wird mein nächstes Design dann nicht mehr aus 500 Parcans bestehen, sondern aus 500 X4 von GLP.“

GLP FOCON 2
Foreigner

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